Die Moorpackung – Give me Moor ;)
Moor
Moore entstehen durch unterschiedliche Torfschichten. Viele Pflanzenreste werden durch Sauerstoffmangel in Nassgebieten nicht vollständig zersetzt, das Moor ist geboren. Pflanzen wie Schilfrohr oder Binsen findet man im Moor am meisten vor. Moore entstehen meistens in den niederschlagsreichsten Gebieten und werden nur noch durch erforderlichen Naturschutz erhalten. Das Moor ist in der Naturmedizin für seine Heilwirkung bekannt. Es wird als Moorpackung, Moorbad und Moorsalbe verwendet.
Moorpackung
Moorpackungen werden als Wärme- und Kältetherapie eingesetzt. Sie helfen gegen Rheuma und Gicht, lösen Verspannungen, lindern Ischiasschmerzen und Rückenschmerzen. Durch Wärmebehandlung mit Moor entsteht eine gleichmäßige Übererwärmung der entsprechenden Bereiche, die Durchblutung wird angeregt und die Schmerzen gehemmt. Gegen den berühmten Hexenschuss kann mit der Moorpackung vorgebeugt werden.
Moorbad
Moorbäder wirken auf den ganzen Körper wohltuend und sind im Wellnessbereich sehr beliebt. Anders als bei Moorpackungen wird bei Moorbädern der ganze Körper beansprucht und somit gleichmäßige körperliche Wohltat erzielt. Durch das tiefe Eindringen in das Gewebe lösen sich Verspannungen, der Körper erholt sich und ist wieder bewegungsfreudiger. Ein Moorbad hat ebenfalls eine heilende Wirkung auf die Haut, eine natürlichere Pflege für Neurodermitis gibt’s nicht. Es wird sogar behauptet, dass Moor die Fruchtbarkeit bei Frauen fördert.
Moorsalbe
Heutzutage wird schon Moorsalbe hergestellt, die zur Linderung von Schuppen- und Juckflechten sowie Operationswunden eingesetzt wird. Ebenfalls werden Verbrennungen, Zerrungen und Gelenkentzündungen damit behandelt. Inhaltsstoffe wie Torf, Arnika, Teufelskralle und Weidenrinde lockern Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Moorsalbe gibt es auch für vitale Beine mit einer Zusammensetzung von Torf, Rosskastanie, Beinwelt und Ringelblume. Da sie frei von Duft- und Farbstoffen sind, verträgt die Haut diese Salben sehr gut.